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Aces of thunder test: ein simcade-erlebnis mit viel potential

Aces of thunder: ein kurzer blick in die seite des kriegs

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als begeisterter spieler von kriegsspielen habe ich mich mit gemischten gefühlen an aces of thunder herangetastet. der erste kontakt war… sagen wir mal, nicht gerade rosig. aber mit etwas geduld und dem willen, den spielmechanismen zu verstehen, hat sich eine gewisse faszination entwickelt. gaijin entertainment hat mit diesem titel ein interessantes, wenn auch unvollkommenes, spiel geschaffen.

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Realität oder simulatie? die vr-erfahrung

Realität oder simulatie? die vr-erfahrung

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aces of thunder ist primär für virtual reality konzipiert, kann aber auch im normalen modus gespielt werden. in vr ist die immersion unglaublich. man sitzt tatsächlich in der cockpit eines historischen kampfflugzeugs und fühlt sich mitten im getümmel der luftschlachten. die bedienung ist intuitiver und die interaktion mit den instrumenten direkt am flugzeug ist ein großer pluspunkt. allerdings ist die steuerung auch hier noch nicht perfekt und erfordert etwas einarbeitung.

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Die steuerung: ein zweischneidiges messer

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die bedienung ist einer der größten kritikpunkte von aces of thunder. insbesondere im normalen modus ist das mappensystem suboptimal. sowohl mit tastatur und maus als auch mit einem joystick ist die steuerung umständlich und nicht intuitiv. ein hotas funktioniert zwar, erfordert aber viel zeit für die individuelle anpassung. in vr ist die steuerung deutlich besser, aber auch hier gibt es noch verbesserungspotenzial. es ist ein klarer punkt, an dem das spiel punktverluste erleidet.

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Ist es ein sim? ein arcade? ein simcade?

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aces of thunder bewegt sich in einem spannenden, aber auch schwierigen mittelbereich. es ist kein hardcore-simulator, der erfahrene spieler überfordert, aber auch kein reines arcade-spiel, in dem man einfach wild herumfliegen kann. es ist ein sogenannter simcade – eine Mischung aus Simulation und Arcade-Elementen. dieses positionieren ist nicht für jeden geeignet und grenzt die potenzielle zielgruppe ein.

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Die benutzeroberfläche und das fehlende tutoriell

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die benutzeroberfläche (ui) von aces of thunder ist leider ein wahrer albtraum. sie ist unübersichtlich, schwer verständlich und erfordert eine lange einlernphase. gaijin hat zwar seit dem release einige verbesserungen vorgenommen, aber die ui ist immer noch verbesserungswürdig. das größte fehlende element ist jedoch ein tutorial, das einem die grundlagen des fliegens vermittelt. ohne diese grundkenntnisse ist es schwer, das volle potential des spiels auszuschöpfen.

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Was das spiel gut macht: die grafik und die missions

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trotz der genannten kritikpunkte bietet aces of thunder auch einige positive aspekte. die modellierung der flugzeuge ist beeindruckend detailliert und in vr ein echter hingucker. die soundkulisse ist ebenfalls sehr gut und trägt zur immersiven atmosphäre bei. die missionsauswahl ist zwar nicht riesig, bietet aber dennoch eine abwechslungsreiche kampagne und einen missionseditor, der viel kreativen Spielraum lässt. die vollständige deutsche sprachausgabe ist ebenfalls ein großer pluspunkt.

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Fazit: ein spiel mit potential, aber noch nicht perfekt

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aces of thunder ist ein spiel mit viel potential, das aber noch nicht ganz reif für den großen release ist. die steuerung, die benutzeroberfläche und das fehlende tutoriell sind deutliche verbesserungswürdig. aber wer bereit ist, sich auf die fehler einzulassen und etwas Geduld mitzubringen, kann in aces of thunder durchaus Spaß haben. die immersion in vr ist unübertroffen und die flugsimulation bietet auch ohne perfekte technischen Umsetzung ein einzigartiges Erlebnis. es ist ein early access titel, der noch weiterentwickelt werden wird. wenn du dich für kriegsspiele und insbesondere für die geschichte der luftfahrt interessierst, solltest du aces of thunder auf jeden fall eine chance geben. aber erwarte noch keine perfekte, polierte Erfahrung.

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