Dc-horror: clayface – gunn schockt mit düsterem twist
James Gunn schlägt aus! Der nächste DC-Film lässt Superhelden adéus sagen und serviert stattdessen eine verstörende Reise in die Schatten. Clayface, basierend auf dem ikonischen Antihelden aus den Comics, verspricht eine dunkle und unversöhnliche Geschichte, die selbst Batman vor Herausforderungen stellt – ohne den dunklen Ritter im Spiel zu haben.
Ein gesicht, das die wahrheit verbergen will
Der Trailer enthüllt eine tragische Hintergrundgeschichte: Matt Hagen, gespielt von Tom Rhys Harries, war einst eine Hollywood-Ikone, doch ein schrecklicher Vorfall – ein brutaler Angriff, der sein Gesicht entstellt – veränderte sein Leben für immer. Die Verzweiflung und der Wunsch nach Rache treiben ihn in den Wahnsinn. Und genau hier beginnt der Körperhorror, der diesen Film so besonders macht.
Die Handlung entlockt sich den vielfältigen Versionen des Charakters in den Comics und dreht sich um das zentrale Thema der Tragödie. Caitlyn Corr, brilliert Naomie Ackie als die Wissenschaftlerin, die Hagen mit einem gefährlichen Experiment zu einer grotesken Wiedergeburt seiner Jugend zwingt. Das Ergebnis ist erschreckend: Hagen wird zu einer lebenden Tonne, formbar wie Schlamm, ein Spiegelbild seiner inneren Zerrissenheit.

Ein team von talenten
Unter der Regie von James Watkins, der bereits für seine düsteren Arbeiten bekannt ist, vereint Clayface eine beeindruckende Besetzung: Eddie Marsan, Max Minghella, David Dencik und Francesca Corney verstärken das Ensemble. Es ist ein Team, das keine Angst vor Experimente hat und die Grenzen des Genres auslotet. Mike Flanagan, der mit seiner Serie ‘The Haunting of Hill House’ für Furore gesorgt hat, überzeugte Gunn von dem Projekt. Flanagans Drehbuch gilt als “einer der besten, die ich je gelesen habe” – eine Kernaussage, die Gunn selbst zur Kenntnis genommen hat.
Die Welt ist gespannt auf den 23. Oktober, an dem Clayface endlich in die Kinos kommt. Wird der Film den Erwartungen gerecht werden und das DC-Universum in eine neue, düstere Dimension führen? Das bleibt abzuwarten – aber eines ist sicher: Dieser Film wird nicht für schwache Nerven sein.
