Exorzismus-sequel: mike flanagan kehrt zur wurzel zurück – aber erst 2027

Nach einer überraschenden Verzögerung und einem gescheiterten Versuch, eine neue Reihe zu starten, verschiebt Mike Flanagans neue Exorzisten-Verfilmung ihren geplanten Kinostart. Die Geschichte wird sich von der vorherigen Fortsetzung „The Exorcist: Believer“ abgrenzen und eine komplett neue Erzählung präsentieren.

Neuer start für den klassiker: flanagan krempelt die geschichte um

Die Neuauflage der legendären Horrorfilmreihe „The Exorcist“ verzögert sich. Ursprünglich für März 2027 geplant, wird der Film von Mike Flanagan, bekannt für „The Haunting of Hill House“ und „The Fall of the House of Usher“, nun erst im nächsten Jahr in die Kinos kommen. Diese Verschiebung ist eine direkte Folge der enttäuschenden Resonanz auf „The Exorcist: Believer“ aus dem Jahr 2023, eine direkte Fortsetzung des Originals von William Friedkin aus dem Jahr 1973.

Die Entwicklung verlief holprig. David Gordon Greens Fortsetzung, die die Ereignisse des Originals ignorierte, konnte weder Kritiker noch Publikum überzeugen. Ein geplanter neuer Film, der als Beginn einer neuen Trilogie gedacht war, kam daher nicht zustande. Flanagan scheint nun einen frischen Ansatz gewählt zu haben: Eine komplett neue Geschichte, die sich thematisch und handlungstechnisch von der vorherigen Versuche distanziert.

Das Besondere an Flanagans Projekt ist die Besetzung. Neben Scarlett Johansson, die in „Jurassic World: Fallen Kingdom“ zu sehen war, hat sich nun auch Sasha Calle dem Ensemble angeschlossen. Die Schauspielerin, bekannt für ihre Rolle als Supergirl in „The Flash“, wird eine unbekannte Figur verkörpern. Die Details zu ihrer Rolle bleiben vorerst geheim.

Weitere bekannte Gesichter aus der Besetzung sind Jacobi Jupe, Diane Lane, Chiwetel Ejiofor und Laurence Fishburne. Die Produktion wird von Blumhouse Productions, Intrepid Pictures, Morgan Creek Productions und Red Room Pictures getragen. Die neue Geschichte wird in New York gedreht und verspricht, die düstere Atmosphäre und psychologische Tiefe des Originals einzufangen, ohne dabei auf übermäßige Gore-Effekte zurückzugreifen.

Die Verzögerung könnte ein Zeichen dafür sein, dass Flanagan sich Zeit nimmt, um eine Geschichte zu entwickeln, die dem Erwartungsdruck gerecht wird und gleichzeitig die Tradition der Reihe ehrt. Ob dieser Schritt erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die Exorzisten-Saga erlebt eine neue Ära, die sich von ihren Vorgängern deutlich abgrenzen dürfte.

Die Entscheidung, von der direkten Fortsetzung abzuweichen und eine neue Geschichte zu entwickeln, mag für manche Fans eine Enttäuschung sein. Allerdings könnte diese Vorgehensweise langfristig der Marke zugutekommen, indem sie eine frische Perspektive bietet und die Möglichkeit eröffnet, sich von den negativen Assoziationen der letzten Fortsetzung zu lösen. Die Frage bleibt, ob Flanagan es schafft, den Geist des Originals einzufangen und gleichzeitig eine eigenständige und fesselnde Geschichte zu erzählen. Die hohen Erwartungen sind gesetzt.

Der Film soll am 12. März 2027 in Spanien seine Premiere feiern.