Far cry im fernsehen: hawleys verrückte vision für eine anthologie-serie

Noah Hawley (Alien: Komm ins Reich der Toten, Fargo) plant eine radikale Neuinterpretation der Far Cry-Reihe – nicht als einzelne, zusammenhängende Geschichte, sondern als eine Reihe von eigenständigen Episoden. Das ist ein Coup, der Ubisoft-Fans weltweit Kopfschmerzen bereiten dürfte.

Eine anthologie, die die grenzen der franchise sprengt

Eine anthologie, die die grenzen der franchise sprengt

Die Grundidee dahinter ist simpel, aber potenziell revolutionär: Jede Staffel von Far Cry soll eine komplett neue, unabhängige Geschichte erzählen. Die Charaktere, die Settings, die moralischen Dilemmas – alles neu. Hawley will die Essenz des Spiels bewahren, die brutale Atmosphäre und die Charaktere, die man sich aus der Franchise vertraut hat, aber gleichzeitig die Rahmenbedingungen für eine Fernsehserie brechen. Er spricht von einer „antologischen Adaption“, bei der jede Episode wie ein eigenständiges Kurzfilmchen wirkt.

„Ich habe mir gedacht, es wäre aufregend, eine Adaption zu schaffen, die wie ein Spiel ist – eine Art Antologie, bei der jede Staffel eine andere Geschichte über zivilisierte Menschen erzählt, die immer weiter in die Unzivilisiertheit abgleiten“, erklärt Hawley. Diese Herangehensweise stellt eine klare Abkehr von den bisherigen, in sich geschlossenen Geschichten der Spiele dar.