Hardy im krimi-drama: entsorgung statt entlassung?
Ein Schock für Fans von „MobLand“: Tom Hardy, der Hauptdarsteller der Paramount+-Serie, wurde offenbar doch nicht gefeuert. Stattdessen scheint es sich um eine komplizierte Auseinandersetzung hinter den Kulissen zu handeln, die weit über bloße Meinungsverschiedenheiten hinausgeht.
Chaos rund um „mobland“: die wahrheit hinter der entlassungsdrohung
Erst vor wenigen Tagen machte die Nachricht die Runde: Tom Hardy, Star von Filmen wie „Venom“, soll von „MobLand“, seiner kriminellen Serie für Paramount+ (SkyShowtime in Spanien), abgeschiedet haben. Die Ursache? Gemunkelt wurde über Spannungen zwischen den Produzenten David Glasser und Jez Butterworth, dem Drehbuchautor. Hardy soll sich angeblich im Set unverschämt verhalten und sogar mit Hollywood-Größen wie Hellen Mirren und Pierce Brosnan aneinandergegriffen haben – Mirren hat die Vorwürfe jedoch vehement zurückgewiesen.
Doch die Enthüllungen von Matthew Belloni von Puck News werfen ein ganz neues Licht auf die Situation. Es stellt sich heraus: Hardy wurde nicht entlassen. Vielmehr liegt die Krux in den kreativen Konflikten mit den Produzenten und der Schwierigkeit, Jez Butterworth, der häufig nicht vor Ort sein kann, zu kontrollieren. Besonders der Regisseur Guy Ritchie spielt eine Schlüsselrolle bei der Suche nach einer Lösung.

Ritchies einfluss als kompromissbrecher
Laut diversen Quellen, mit denen Variety gesprochen hat, arbeitet die Produktion intensiv daran, die Differenzen zwischen Hardy, Glasser und Butterworth zu überwinden. Harry Da Souza soll weiterhin eine zentrale Rolle in der dritten Staffel übernehmen. Ritchies lange Zusammenarbeit mit Hardy, die er bereits seit fast zwei Jahrzehnten pflegt, ermöglicht es ihm, den Schauspieler zu korrigieren, wenn dieser vom Kurs abkommt – allerdings nur, wenn er persönlich anwesend ist. Die Situation ist komplex und erfordert Fingerspitzengefühl.
Die erste Staffel von „MobLand“ ist bereits auf SkyShowtime verfügbar und kostet 4,99 Euro pro Monat. Der Streamingdienst hat seine Preise aktuell vorübergehend reduziert, sodass man die Serie für nur 4,99 Euro erwerben kann. Ein umfangreiches Angebot an Serien und Filmen, darunter die beliebte „Yellowstone“-Franchise, lockt zudem zahlreiche Nutzer an.
Trotz der Konflikte scheint das Projekt nicht in Stein gemeißelt zu sein. Die Produktionsfirma setzt auf Ritchies Vermittlungsfähigkeiten, um die Zusammenarbeit mit Hardy wiederherzustellen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Drama weiterentwickelt und ob die dritte Staffel tatsächlich stattfinden wird.