Joffrey's schatten: jack gleesons comeback – vom imperium der drachen zur netflix-rückkehr

Nachdem er für seine Rolle als sadistischer König Joffrey Baratheon in Game of Thrones weltweit gefürchtet wurde, verschwand Jack Gleeson für einige Jahre aus der Öffentlichkeit. Doch der Schauspieler ist zurück – und hat sich einen neuen Karriereweg gesucht.

Von drachen und drama: die entwicklung eines schauspielers

Jack Gleeson, geboren 1992 in Cork, Irland, begann seine schauspielerische Karriere in jungen Jahren. Schon als Kind besuchte er Theaterkurse, und sein erster Filmauftritt erfolgte bereits mit zehn Jahren in der Fantasy-Produktion El imperio del fuego (2002), in der es um Drachen in einem dystopischen London ging. Vor seiner berühmtesten Rolle studierte Gleeson Philosophie und Theologie an der Universität, bevor er 2011 sein Studium ablegte. Seine frühen Auftritte umfassten Rollen in Filmen wie Batman Begins (2005) und Head of Death (2007).

Der Durchbruch gelang Gleeson jedoch erst mit der Rolle des Joffrey Baratheon in Game of Thrones (2011-2019). Der Hass der Zuschauer gegenüber dem machiavellistischen und grausamen jungen König war immens. Seine Tötung bei seiner Hochzeit im Jahr 2014 wurde von vielen als Genugtuung empfunden. Doch für Gleeson bedeutete dies auch ein Ende einer Ära.

Sechs Jahre lang nahm Gleeson eine Auszeit vom Schauspiel. Gerüchte besagten, dass der massive Hass der Fans auf ihn zurückzuführen sei, doch der Schauspieler betont, dass er lediglich neue Wege erkunden wollte. Er konzentrierte sich auf Theaterarbeit mit der Collapsing Horse Theatre Company in Dublin, wo er sich wieder mehr auf seine Leidenschaft für das Schauspiel konzentrieren konnte, die er zuvor durch die Arbeit im Film etwas vernachlässigt hatte.

Neuanfang in serien und filmen

Neuanfang in serien und filmen

Seit den 2020er Jahren kehrte Gleeson langsam in die Öffentlichkeit zurück. 2023 erlangte er durch seine Rolle als Dodgy Mo in der Netflix-Serie Sex Education internationale Bekanntheit. Darüber hinaus spielte er in dem irischen FilmIn Tierra de Santos y Pecadores mit und war in den Serien Los Cinco und Safe Harbor zu sehen. Seine jüngsten Auftritte waren jedoch in Netflix-Produktionen. In der zweiten und letzten Staffel der Adaption der Graphic Novels von Neil Gaiman, The Sandman, verkörperte er Puck, einen schelmischen Geist aus dem Reich der Feen. Zudem spielte er in The Guinness House unter der Regie von Steven Knight. Dort spielte er den Cousin und Geschäftspartner der Familie Guinness, Byron Hedges.

Gleeson hat derzeit keine neuen Projekte in der Pipeline, betont aber sein Interesse an einem vielseitigen Schaffen. Er plant, in Zukunft in London zu arbeiten, da ihn die dortige Theaterszene anspricht. Die Stadt beherbergt zahlreiche Theater, in denen er gern spielen würde.

Die Geschichte von Jack Gleeson zeigt, dass auch nach einem überwältigenden Erfolg eine Zeit der Reflexion und des Neuanfangs folgen kann. Er hat bewiesen, dass er sich nicht auf eine Rolle festlegen lässt, sondern weiterhin nach neuen Herausforderungen sucht. Und das ist eine Lebenseinstellung, die in der schnelllebigen Welt des Entertainments selten ist.

Schlüsselmomente: Game of Thrones (2011-2019), Sex Education (2023), The Sandman (2022)

Anmerkung: Es ist selten, dass ein Schauspieler, der für eine Rolle so intensiv gefürchtet wurde, sich so erfolgreich neu erfindet.

Die Rückkehr von Jack Gleeson ist ein Beweis dafür, dass Schauspieler mehr sind als nur ihre bekanntesten Rollen – sie sind kreative Kräfte, die sich immer wieder neu erfinden.