Ryan gosling startet in spanien: „project hail mary“ – ein weltraumabenteuer, das überrascht
Ryan Gosling betritt am kommenden Freitag die spanischen Kinos mit „Project Hail Mary“ (deutscher Titel noch nicht fest), doch die Vorfreude auf den Science-Fiction-Film von Chris Miller und Phil Lord ist längst international. Die Adaption des Romans von Andy Weir, bekannt für „Der Marsianer“, verspricht eine packende Geschichte über einen vergesslichen Lehrer, der zur letzten Hoffnung der Menschheit wird.
Die Handlung dreht sich um Ryland Grace (Gosling), der auf einer gefährlichen Mission strandet, um zu verhindern, dass die Sonne erlischt und das Leben auf der Erde ausgelöscht wird. Er kämpft mit Gedächtnisverlust und muss seine Aufgabe rekonstruieren. Doch dann trifft er auf eine unerwartete Entdeckung: einen außerirdischen Begleiter namens Rocky. Dieser Artikel beleuchtet, wie diese Enthüllung die Erwartungen der Zuschauer beeinflusst und welche kreativen Entscheidungen die Regisseure getroffen haben.
Rocky: mehr als nur ein nebenkurs?
Die Enthüllung von Rocky, der als eine Art mechanische Kreatur mit der Stimme von James Ortiz zum Leben erweckt wird, ist kein plötzlicher Twist, sondern ein integraler Bestandteil der Geschichte. In Interviews mit Screen Rant betonten Chris Miller und Phil Lord, dass die Interaktion zwischen Ryland und Rocky das Herzstück des Films bildet.
Die Trailer enthüllten zwar kurze Andeutungen von Rocky, doch die eigentliche Bedeutung dieser Begegnung wird erst später im Film offenbart. Die Regisseure wollten die Zuschauer nicht mit der Existenz eines Außerirdischen überrumpeln, sondern die Entwicklung der Freundschaft zwischen Mensch und Maschine Schritt für Schritt aufbauen. Die ersten etwa 60 Minuten konzentrieren sich auf die Rettungsmission und Rylands Kampf mit seiner Amnesie. Erst danach wird die wahre Natur seiner Entdeckung enthüllt.
Das Besondere an „Project Hail Mary“ ist der bewusste Einsatz von praktischen Effekten, anstatt auf übermäßigen CGI-Einsatz zu setzen. Dies verleiht dem Film eine gewisse Authentizität und einen handwerklichen Charakter, der in der Science-Fiction-Landschaft oft fehlt. Die Produktionskosten belaufen sich auf etwa 200 Millionen US-Dollar.
Die Kritik an der frühen Enthüllung von Rocky deutet darauf hin, dass manche Zuschauer einen wichtigen narrativen Moment verpasst haben könnten. Doch die Regisseure argumentieren, dass die Reise zu dieser Enthüllung ebenso wichtig ist wie die Enthüllung selbst. Und so steht es nun fest: „Project Hail Mary“ ist nicht nur ein spannender Weltraumfilm, sondern auch eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenarbeit und die Überwindung von Grenzen – auch jener, die uns mit dem Unbekannten trennen.
Der Film ist ab dem 27. März in spanischen Kinos zu sehen und gilt bereits als Ryan Goslings bisher bestbewerteter Film. Ein starker Start für einen Film, der mehr bietet, als man auf den ersten Blick vermutet.
