Resident evil 4 remake: der händler im minus – eine schockierende bilanz
Drei Jahre nach der Veröffentlichung des Remakes von Resident Evil 4 und 21 Jahre seit dem Original feiern die Spieler das Spiel weiterhin. Doch während Leon und Ashley oft im Mittelpunkt stehen, gibt es einen Charakter, der eine bemerkenswerte – und finanzielle – Entwicklung durchgemacht hat: Der Händler.
3,34 Milliarden pesetas – eine unfassbare summe
Der mysteriöse Händler, ein wiederkehrender NPC, der als Händler fungiert, hat seit dem Launch des Remakes einen Verlust von über 3,34 Milliarden Pesetas angehäuft. Das entspricht mehr als 20 Milliarden Euro – eine astronomische Zahl, die die unkonventionelle Wirtschaft des Spiels verdeutlicht. Capcom veröffentlichte, dass Spieler im Rahmen des Remakes Waren im Wert von 39.914.290.699.099 Pesetas (über 39 Billionen Euro) beim Händler gekauft und im Gegenzug 43.251.570.618.389 Pesetas (über 43 Billionen Euro) an Waren verkauft haben.
Dieser scheinbare Verlust ist jedoch ein Produkt der Spielmechanik. Der Händler ist ein geschickterer Dieb, Stratege und Händler als Verkäufer. Er navigiert durch die Spielwelt, meidet Feinde und sammelt unzählige Schätze und Waffen. Allerdings scheint ihm das Rechnen nicht zu liegen.
Die Zahlen sind erschlagend. Während Capcom bereits 15 Jahre investierte, um die Geschichte von Resident Evil kohärent zu gestalten, hat das Remake eine weitere Facette der Spielwelt hervorgehoben: den finanziellen Untergang des Händlers. Es stellt sich die Frage, ob dieser Verlust nicht gerade die Qualität seiner Fähigkeiten unterstreicht. Man könnte ihn auch als den schlechtesten Geschäftsmann der Spielewelt bezeichnen.
Obwohl die Verluste des Originals aus dem Jahr 2005 nicht quantifiziert wurden, ist klar, dass der Händler eine außergewöhnliche Figur ist. Vielleicht wird seine Geschichte in zukünftigen Resident Evil-Spielen mit angepassten Preisen fortgesetzt – er könnte es sich ja leisten.
Die Bilanz des Händlers ist ein Beweis dafür, dass nicht jeder erfolgreich sein muss, um unvergesslich zu sein. Er ist ein Paradebeispiel dafür, dass manchmal die Unternehmungen derer, die scheitern, die interessantesten sind.
