Nintendo-amazon-zoff: fils-aimé enthüllt geheimen streit um illegale preisabsprachen
Ein Skandal hinter den Kulissen von Nintendo: Der ehemalige Top-Manager Reggie Fils-Aimé hat in einer NYU-Vorlesung Details zu einer äußerst pikanten Auseinandersetzung mit amazon preisgegeben. Es ging um viel mehr als nur um Streitigkeiten über Drittanbieter-Händler.
Die illegale forderung: eine blackmail-masche
Laut Fils-Aimé kam die Anfrage im späten Wii- und DS-Zeitalter von einem amazon-Manager – eine Forderung nach immensem finanziellen Support, um den niedrigsten Preis am Markt zu erzwingen und Walmart zu unterbieten. Fils-Aimé konterte mit der schlichten Feststellung: „Das ist illegal. Ich kann das nicht tun.“
Die Reaktion des Managers war, wie Fils-Aimé beschreibt, verstummend und insistierend. Die Konsequenz: Nintendo brach die Geschäftsbeziehung mit Amazon ab. Eine klare Haltung, die auf der Unannehmlichkeit des Verstoßes gegen geltendes Recht basierte.

Amazon – ein ständiger dorn im auge
Doch die Geschichte des Spannungsverhältnisses zwischen Nintendo und Amazon reicht weiter zurück. Nur vor Kurzem tauchten Gerüchte über Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Verteilung von Drittanbieterprodukten auf, was zu Lieferstopps kurz vor der Markteinführung des Nintendo Switch 2 führte. Nintendo dementierte die Vorwürfe zwar, doch die zugrunde liegende Rivalität blieb bestehen.
Rückkehr der first-party-titel – ein hart erkämpfter sieg
Erst im Juni 2025 kehrten erste Nintendo-Spiele wieder in den Amazon-Shop zurück. Die Gründe für diese anfängliche Abstinenz sind bis heute unklar. Fils-Aimé betont, dass der Erfolg des ursprünglichen Switch im Jahr 2017 auf einer „gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit“ basierte – ein klares Zeichen, dass Nintendo bereit war, hartnäckig zu bleiben, um seine Interessen zu verteidigen.
Respekt durch stärke
„Ich würde nichts tun, das unsere Beziehungen zu anderen Händlern gefährden könnte“, erklärt Fils-Aimé. „Aber es war auch ein Signal: ‚Schau, du kannst mich nicht unter Druck setzen. Das ist die Art, wie wir Geschäfte machen.‘ Und so entstand im Laufe der Zeit ein gegenseitiger Respekt.“ Die Entscheidung, Amazon nicht zu unterstützen, war somit ein Ausdruck von Prinzipientreue und strategischer Weitsicht.
Ein klares fazit:
Der Fall Fils-Aimés zeigt deutlich, dass auch in der Welt der Videospielindustrie Machtkämpfe und strategische Entscheidungen im Hintergrund stattfinden. Nintendo hat bewiesen, dass man auch gegen mächtige Konkurrenten wie Amazon bestehen kann, wenn man bereit ist, seine Prinzipien zu verteidigen – und das ist in der Branche von immenser Bedeutung.
