Spiders: studio schließt pforten – gaming-branche im erneuten tief

Das Licht am Ende des Tunnels für Fans des französischen Indie-Studios Spiders ist erloschen. Mit sofortiger Wirkung hat das Unternehmen die Betriebstätigkeit eingestellt – ein Schock für die Gaming-Community und ein weiteres Zeichen der Turbulenzen, die die branche seit Jahren beherrschen.

Ein schock für die rpg-szene

Spiders, bekannt für ihre atmosphärischen und oft emotional anspruchsvollen Rollenspiele wie GreedFall, hat sich in den letzten Jahren eine kleine, aber loyale Fangemeinde aufgebaut. Das Studio, das 2008 gegründet wurde und zunächst für Portierungen von Spielen auf die Xbox 360 bekannt war, wagte sich dann mit GreedFall an eigene Projekte. Der Titel erzielte überraschend großen Erfolg und verkaufte sich in den ersten drei Jahren über zwei Millionen Exemplare – ein Grund für die Entwicklung eines Nachfolger-Projekts, das bereits in Early Access lief und schließlich im vergangenen Monat erschien.

Doch nur wenige Wochen vor dem Release von Greedfall: The Dying World kam es zu einer beispiellosen Krise. Die Muttergesellschaft Nacon meldete Insolvenz an und versuchte verzweifelt, Spiders an einen anderen Investor zu verkaufen. Diese Bemühungen scheiterten jedoch kläglich, und so steht es nun fest: Spiders wird seine Türen endgültig schließen.

Nacon als rettungsanker?

Nacon als rettungsanker?

Die offizielle Stellungnahme des Studios auf X (ehemals Twitter) spricht von einer