Bloodborne-boost: mod-meister entsperrt ps5-potenzial für klassiker
Ein Modder-Meisterwerk hat die PS5-Performance von Bloodborne endlich auf ein neues Level gehievt. Sony hat zwar noch keine offizielle Remaster oder Update veröffentlicht, doch Christina, ein talentierter Modder, liefert mit ihren Patches eine atemberaubende Verbesserung.
Ps4-spiele in 4k und 120fps – eine modding-revolution
Digital Foundry hat die Ergebnisse akribisch getestet: Bloodborne läuft auf der PS5 mit den Mods in einem „angenehm gleichmäßigen“ 33,3ms-Frame-Rate in 4K-Auflösung. Selbst die Schriftarten werden nativ in 4K gerendert. Weiter geht es mit 60fps in 2560x1440 – und sogar 120Hz! Dies scheint für nahezu jedes PS4-Spiel möglich zu sein.
Digital Foundry berichtet, dass bereits Call of Duty Warzone in 120Hz lief, bevor die native Next-Gen-Verbesserung eintraf. Dank Modding können aber nun – wie bei Bloodborne – Frame-Rate-Unlock-Patches die Bildwiederholfrequenz auf bis zu 120fps erhöhen. Bei 1080p bleiben weiterhin rund 85-120fps VRR (Variable Refresh Rate) zu erwarten. Mit 1440p sinkt die Performance auf 50-75fps. Das Beste daran: V-Sync ist Geschichte, was für eine spürbare Reduzierung der Eingabeverzögerung sorgt und das Spielerlebnis deutlich verbessert.
Es ist wichtig zu betonen, dass Modding auf der PS5 für die allermeisten Nutzer reine Spielerei bleibt. Dennoch unterstreicht es eindrücklich, dass Bloodborne dringend eine Aktualisierung verdient hätte. Selbst heute, kaum sechs Jahre nach der Veröffentlichung, würde ein Update mit Sicherheit den Verkaufszahlen des Originals einen ordentlichen Schub verleihen.

Sony könnte das potenzial von ps4-spielen freischalten
Die technischen Hürden sind zwar beträchtlich. Sony müsste ein System-Level-Lösung implementieren, um PS4-Spielen mehr Speicher zuzuweisen und höhere Pixelzahlen zu ermöglichen. Zudem bräuchte es eine per-Titel-Patch-Funktion, um die internen Auflösungs- und Frame-Rate-Beschränkungen aufzuheben. Bluepoint Studios, die für die erfolgreichen Remakes von Shadow of the Colossus und Demon’s Souls verantwortlich sind, hatte demnach bereits vor einiger Zeit ein Bloodborne-Remake vorgeschlagen, das aber von FromSoftware abgelehnt wurde. Die Angelegenheit ist seit langem unklar, mit widersprüchlichen Aussagen verschiedener Personen, die mit dem Projekt in Verbindung stehen.
Schuhei Yoshida von PlayStation äußerte sich im Jahr 2024 zu dem Thema und spekulierte, dass Miyazaki, der Schöpfer von Bloodborne, das Spiel aus persönlichen Gründen nicht berühren möchte. Einige Beobachter vermuten, dass Bluepoint’s Vorschlag aufgrund ähnlicher Gründe abgelehnt wurde. Obwohl JackSepticEye’s Bloodborne-Film sicherlich eine alternative Unterhaltung bietet, bleibt die Frage, wann Sony endlich das Potenzial der PS4-Spiele voll ausschöpfen wird.
