Call of Duty: Modern Warfare 4 Beta testet neue Matchmaking-Systeme
Die Beta von Call of Duty: Modern Warfare 4 wird ein neues, umstrittenes Matchmaking-System neben dem bereits eingeführten Open Matchmaking aus dem letzten Jahr nutzen. Das Thema Matchmaking ist innerhalb der Call of Duty Community sehr präsent, da es maßgeblich beeinflusst, wie viel Spaß man beim Online-Spiel hat.
Neue und alte Systeme in der Beta
Die Call of Duty-Entwickler haben bestätigt, dass die Beta sowohl das neue Matchmaking-System aus Black Ops 7 Season 5 als auch das Open Matchmaking, das mit Black Ops 7 eingeführt wurde, beinhaltet. Das Open Matchmaking gilt als zufälliger und dadurch vielfältiger. Call of Duty reagierte damit auf Beschwerden über aggressives, skillbasiertes Matchmaking, das Fans für gute Leistungen bestrafte.

Daten zeigen: Weniger Quits, aber weniger Spaß
Zahlreiche Spieler waren zunächst verwirrt, aber viele fanden das neue System weniger unterhaltsam als das Open Matchmaking. Allerdings haben die Entwickler festgestellt, dass Spieler seit der Einführung des neuen Systems seltener Matches verlassen, weniger Kills erzielen und in Umfragen weniger Spaß berichten. Top-Spieler hatten zudem härtere Gegner, quittierten aber seltener Matches.
Zwei Systeme für die Analyse
Für die Beta von MW4 werden beide Matchmaking-Systeme eingesetzt, damit Infinity Ward weiterhin Daten sammeln und Entscheidungen für das finale Spiel treffen kann. Es gibt noch keine klare Aussage darüber, welches System im Oktober verwendet wird. Offiziell wurde jedoch festgestellt, dass 80% der Spieler in Black Ops 7 von Launch bis Season 04 ein höheres Quitting-Verhältnis, weniger Kills pro Minute und niedrigere Gewinnraten bei Verwendung des Open Matchmakings gegenüber dem Standard-Matchmaking zeigten.
Call of Duty (@CallofDuty) hat am 19. August 2026 Daten zu Nuketown 24/7 veröffentlicht, die ein ähnliches Bild zeigen.