Aphelion: don't nods sci-fi-abenteuer – hoffnungsvoll, aber noch ausbaufähig
Ein blick auf don't nods neuestes projekt
Don't Nod, bekannt für Spiele wie Life is Strange, wagt sich mit Aphelion in die Welt der Science-Fiction. Das Studio hat sich einen Namen für seine narrativen abenteuer gemacht, und ich bin gespannt, wie sie dieses Genre angehen. Meine erste Erfahrung mit dem Spiel war jedoch nicht ganz so überzeugend, wie ich es mir erhofft hatte. Aphelion verspricht eine cineastische Action-Adventure-Erfahrung, die sich auf Erkundung und Stealth konzentriert.

Die prämisse: eine mission in der ferne
Im Jahr 2060 werden zwei Astronauten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Ariane und Thomas, auf den neu entdeckten Planeten Persephone geschickt. Doch die Mission nimmt eine unerwartete Wendung, und die beiden finden sich in dieser unbekannten Welt wieder. Die Geschichte verspricht eine spannende Reise voller Geheimnisse und Gefahren.
Lineare action und fehlende stimulation
Einer der größten Kritikpunkte, den ich in der Demo festgestellt habe, ist die Linearität der Action. Die ersten beiden Kapitel (1 und 4) sind stark vorgegeben, und der Spieler hat wenig Freiheit bei der Erkundung. Die Herausforderungen sind oft simpel und wiederholen sich, was das Spielerlebnis etwas eintönig macht. Es fehlt an der Stimulation, die man von einem modernen Action-Adventure erwartet.
Die atmosphäre und der neue nemesis
Das vierte Kapitel der Demo zeigt jedoch ein anderes Bild. Hier ist der Weg nicht so offensichtlich, und es gibt eine größere Gefahr, das Leben zu verlieren. Zudem wird der Spieler mit dem Hauptgegner konfrontiert: einer außerirdischen Lebensform, die blind, aber extrem empfindlich auf Schall reagiert. Diese Begegnung verwandelt das Spiel in eine Art Survival-Horror-Erfahrung, in der Stealth im Vordergrund steht. Hier wird es spannend!
Zwei perspektiven, zwei abenteuer
Ariane, die hauptsächlich auf Action und Terror fokussiert ist, und Thomas, dessen Abschnitt eher auf Geschichte und ruhigere Momente setzt, erleben ihre abenteuer getrennt voneinander. Ihre Handlungen können sich jedoch gegenseitig beeinflussen, was für interessante narrative Wendungen sorgen könnte. Dieses Konzept der parallelen Geschichten ist vielversprechend und könnte dem Spiel Tiefe verleihen.
Puzzles und technologie im fokus
Obwohl die Demo es kaum erwähnt, spielt das Lösen von Puzzles eine wichtige Rolle im Spiel. Diese Puzzles erfordern eine gründliche Erkundung der Umgebung und den Einsatz verschiedener technologischer Geräte, die von der ESA bereitgestellt werden. Die Integration von Technologie und Rätseln könnte dem Spiel eine zusätzliche Ebene der Komplexität verleihen.
Fazit: hoffnungsvoll, aber mit luft nach oben
Trotz meiner anfänglichen Enttäuschung bleibe ich optimistisch, was Aphelion angeht. Don't Nod ist ein Studio, das immer etwas zu bieten hat, auch wenn es nicht immer perfekt ist. Wenn die Geschichte überzeugen kann und die Rätsel und Herausforderungen eine gute Integration finden, könnte Aphelion zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Wir werden es im Frühjahr 2026 sehen, wenn das Spiel für PC, Xbox Series und PS5 erscheint.
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