Battlefield-krieg um rechte: hollywoods studios kämpfen um das nächste blockbuster-franchise
Ein brutaler Streit tobt hinter den Kulissen Hollywoods: Fünf der größten Filmstudios – Netflix, Warner Bros., Sony, Universal und Amazon MGM – liefern sich ein umkämpftes Bieterrennen um die Rechte an dem kommenden Battlefield-Film. Die Dynamik ist komplex und birgt überraschende Wendungen.
Mcquarrie im rampenlicht: christopher mcquarrie als kreativer kopf
Die Nachricht, dass der Regisseur von Mission: Impossible, Christopher McQuarrie, sich an der Entwicklung eines Battlefield-Films beteiligt, war bereits vor Wochen Thema. Michael B. Jordan soll die Produktion verantworten und möglicherweise selbst in den Hauptfilm schlüpfen. EA und McQuarrie haben das Projekt bereits in Hollywood rund umgeschoben, in der Hoffnung auf einen geeigneten Partner.
Was die Situation zusätzlich kompliziert: Ein ursprünglich gewünschter Kinostart wurde abgelehnt, doch Netflix hat nun signalisiert, dass es dennoch an einer größeren filmischen Präsenz interessiert. Die jüngsten Erfolge des Streamers mit Greta GerwigsNarnia-Adaptionen im IMAX-Format und dem Publikumserfolg von KPop Demon Hunters zeigen, dass Netflix bereit ist, ins große Kino zu investieren.

Warner bros. und jordans einfluss
Warner Bros. spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle, da eine Fusion mit Paramount bevorsteht. Die Produktion von Call of Duty im Jahr 2028 unter einem Dach könnte die beiden Rivalen-Shooter-Franchises zusammenbringen. Auch Warner Bros. und Amazon MGM haben aus gutem Grund Interesse an Michael B. Jordans Beteiligung – sein Erfolg mit Sinners und der Oscar für Jordan sind eindrucksvolle Belege. Zudem steht Jordan mit dem neuen Thomas Crown Affair-Film von Amazon MGM im Fokus.
Sony ist hingegen bereits intensiv in die Adaption von Videospielen involviert. Das Unternehmen nutzt seine eigene Produktionsfirma PlayStation Productions, um eigene Spielefilme zu realisieren. Derzeit arbeitet Sony an Projekten wie Resident Evil, The Legend of Zelda, Bloodborne, Helldivers und Metal Gear Solid. Universal hingegen scheint ein Außenseiter – abgesehen von dem gescheiterten Reboot von The Mummy unter McQuarries Regie. Das Unternehmen konzentriert sich verstärkt auf familienfreundliche Produktionen, wie die Mario-Filme und einen kommenden Nintendo/Illumination-Event-Film (möglicherweise Donkey Kong).
Die Entscheidung, welcher Studio das Rennen für den Battlefield-Film machen wird, ist noch offen. Unabhängig vom Sieger steht eine lukrative Chance für alle Beteiligten bereit – und der Weg für ein neues, erfolgreiches Filmfranchise ist geebnet. Der Wettstreit um die Rechte an Battlefield wird die Hollywood-Bühne in den kommenden Monaten spannungsgeladen prägen.