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Bethesda bereut the elder scrolls vi-ankündigung: ein fehler mit folgen

Acht Jahre nach der ersten Ankündigung von The Elder Scrolls VI scheint die Wartezeit für Fans einer gefühlten Ewigkeit zu sein. Doch nun räumt Bethesda einen gravierenden Fehler ein, der die Community schockiert hat.

Todd howard gesteht: der teaser war ein fehltritt

Todd howard gesteht: der teaser war ein fehltritt

Die Ankündigung des Nachfolgers von Skyrim bei einer Konferenz, die eigentlich Fallout 76 feierten, wurde von vielen als verzweifelter Versuch gewertet, negative Presse rund um das Service-Spiel zu vermeiden. Nun hat Todd Howard, CEO von Bethesda, in einem Interview mit IGN die Debatte neu entfacht. "Lassen wir so tun, als hätten wir es nicht angekündigt. Tun wir so, als gäbe es das nicht", zitiert IGN Howard, als er auf den damaligen Teaser angesprochen wurde. Eine überraschende Aussage, die die Strategie des Entwicklers in Frage stellt.

Howard räumt ein, dass die Ankündigung zu früh erfolgte. "Ich mag es, den Zeitraum zwischen dem ersten Hören eines Spiels und dem Zeitpunkt, an dem man es spielen kann, zu verkürzen. Aber das ist nicht immer das Beste. Manchmal muss man informieren und kommerzielle Erwägungen berücksichtigen", erklärt er. Diese neue Herangehensweise zeigt sich beispielsweise im zeitnahen Release von Starfield auf der PlayStation 5.

Die Philosophie war jedoch anders, als The Elder Scrolls VI angekündigt wurde. Bethesda wollte die Community informieren, insbesondere angesichts der wiederkehrenden Fragen nach TES 6 und Singleplayer-Spielen. Doch die Reaktion war offenbar negativ. Der Rückzieher deutet darauf hin, dass Bethesda die Konsequenzen der voreiligen Enthüllung nun erkennt. Zwei Fehler sind besser als einer – eine Lektion, die teuer zu tragen sein könnte.

Derzeit gibt es wenig konkrete Informationen zum Entwicklungsstand von The Elder Scrolls VI. Bethesda verspricht jedoch, dass alle großen Neuigkeiten ihren Moment haben werden, wie es bei Fallout und Starfield der Fall war. Ob und wann wir jedoch wieder etwas über TES VI hören werden, bleibt abzuwarten. Die Aussage, die Ankündigung hätte man besser nicht gemacht, ist ein deutliches Zeichen für eine strategische Kehrtwende.

Neben dieser Enthüllung gab es in der Gaming-Welt weitere Nachrichten: 3D Juegos erklärt, warum die Entwicklung von Pragmata so lange dauert, und Take-Two CEO Steve D'Arrigo stellt klar, dass künstliche Intelligenz keine neuen GTA-Spiele alleine entwickeln kann. Death Stranding 2 soll zudem kurz vor dem Release eine umfangreiche PC-Aktualisierung erhalten.

Die Geschichte von The Elder Scrolls VI ist ein Lehrbeispiel dafür, dass Timing in der Spieleindustrie alles ist. Und manchmal ist es besser, etwas nicht anzukündigen, als zu früh zu machen. Die Fans werden abwarten, ob Bethesda diese Lektion verinnerlicht hat.