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Bloodborne-remake: die überraschende wahrheit hinter bluepoints scheitern

Die Gaming-Welt ist ständig auf der Suche nach neuen Hits und Remakes von Klassikern. Besonders die Fans von bloodborne warten seit Jahren sehnsüchtig auf eine Neuauflage oder sogar eine Fortsetzung. Doch hinter den Kulissen der Entwicklungsstudios spielen sich oft unerwartete Wendungen ab. Ein neuer Bericht von Bloomberg enthüllt jetzt Details zu einem gescheiterten Versuch von Bluepoint Games, genau diese Lücke zu füllen – und warum FromSoftware, der eigentliche Urheber von Bloodborne, dem Projekt letztendlich ablehnte.

Bluepoint games: ein hoffnungsträger für die neuauflage?

Bluepoint Games, bekannt für ihre beeindruckenden Remakes von Shadow of the Colossus und Demon's Souls, war nach der Übernahme durch Sony in eine neue Richtung gelenkt worden. Das Studio sollte an einem Live-Service-Spiel im God of War-Universum arbeiten, in dem Atreus in die Unterwelt hinabsteigt und verschiedene Versionen seiner selbst kämpfen. Die Idee kam jedoch nicht recht zum Tragen, da Bluepoint sich auf traditionelle Actionspiele spezialisiert hat. Im Januar 2025 wurde das Projekt daher eingestellt.

Die überraschende ablehnung durch fromsoftware

Was viele überrascht, ist nicht Sony als Ablehnender, sondern FromSoftware selbst. Laut Bloomberg hatte BluepointSony im Vorjahr einen Pitch für ein Bloodborne-Remake unterbreitet, der jedoch von FromSoftware zurückgewiesen wurde. Dies widerspricht der weitverbreiteten Annahme, dass Sony als Rechteinhaber der Hürde für eine Neuauflage stünde. Die Information stammt aus Gesprächen mit Mitarbeitern von Bluepoint.

Die gründe für die ablehnung: ein komplexes zusammenspiel

Die genauen Gründe für die Ablehnung sind komplex und nicht vollständig geklärt. Einige Beobachter spekulieren, dass Hidetaka Miyazaki, der kreative Kopf hinter Bloodborne, das Projekt nicht selbst vorantreiben wollte oder konnte, da FromSoftware nicht der Rechteinhaber ist. Andere Theorien besagen, dass Miyazaki zwar grundsätzlich Interesse an einer Neuauflage hätte, aber aus Überlastung und dem Wunsch, seine eigene Vision zu schützen, kein Interesse an einer externen Umsetzung hegte. Es ist eine Mischung aus kreativen und strategischen Überlegungen.

Verpasste chancen und die zukunft von bluepoint

Die Ablehnung des Bloodborne-Remakes war ein schwerer Schlag für Bluepoint Games. Das Studio hatte weitere Ideen für Remakes und Spin-offs, darunter eine aktualisierte Version von Shadow of the Colossus und einen Ghost of Tsushima Spin-off. Doch nach der Einstellung des God of War-Projekts wurde Bluepoint letztendlich von Sony heruntergefahren. Es wird spekuliert, dass Sony das Studio nicht als in der Lage ansah, eigene Projekte erfolgreich umzusetzen oder keine passende Partnerschaft finden konnte.

Eine rettung in sicht?

Laut Bloomberg gibt es derzeit Gespräche zwischen verschiedenen Unternehmen, die versuchen, Bluepoint Games zu übernehmen und dem Studio eine neue Zukunft zu ermöglichen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Bemühungen erfolgreich sein werden. Die Frage, warum eine so offensichtliche Chance verpasst wurde, entweder von Bluepoint oder von FromSoftware selbst genutzt zu werden, bleibt weiterhin offen. Während FromSoftware derzeit an The Duskbloods arbeitet, einem Vampir-Themen-Spiel für die Nintendo Switch 2, bleibt die Hoffnung auf ein Bloodborne-Remake für viele Fans weiterhin bestehen.

Rebekah Valentine, Senior Reporter bei IGN.