Gunpei yokoi: der mann, der nintendo-handhelds revolutionierte

Der Name Gunpei Yokoi ist eng verbunden mit dem Erfolg von Nintendo-Handhelds. Doch bevor er die Spielekultur revolutionierte, begann er als einfacher Ingenieur in der Kartenproduktion.

Yokois weg zum erfolg

1965 trat Yokoi erstmals in das Nintendo-Hauptquartier ein. Damals war er noch ein junger Mann, der als Ingenieur für die Unterhaltungselektronik eingesetzt wurde. Seine Arbeit bestand darin, die für die Herstellung von Spielkarten benötigten Maschinen zu warten und zu reparieren.

Das änderte sich jedoch, als Hiroshi Yamauchi, der damalige Präsident von Nintendo, eines der Geräte in seinem Privatbereich fand, das Yokoi als Spielzeug entworfen hatte. Es handelte sich um eine Rigid-Flex-Platine, die als erstes Modell der Ultra Hand auf den Markt kam und ein riesiger Erfolg wurde.

Yokoi wurde erkannt und zu einem der wichtigsten Entwickler von Nintendo ernannt. Seine Fähigkeit, einfache Mechanismen zu neuen, innovativen Spielzeugen umzubauen, brachte Nintendo enormen Erfolg. Ein weiteres Beispiel dafür ist das Ultra Scope, ein Spielzeug, das 1971 auf den Markt kam.

Das ultra scope: ein vorläufer des game boys

Das ultra scope: ein vorläufer des game boys

Das Ultra Scope war ein erkleckliches Gerät, das aus zwei Spiegeln und einem kleinen Motor bestand. Es ermöglichte es Kindern, durch das Periskop eines U-Bootes zu blicken und in einer anderen Welt abzutauchen. Obwohl es noch sehr einfach war, zeigte es Yokois Fähigkeit, aus einfachen Komponenten komplexe, unterhaltsame Spielgeräte zu erstellen.

Yokoi setzte diese Philosophie auch in seiner späteren Arbeit bei der Entwicklung von Game & Watch und Game Boy fort. Als er die Führung bei Nintendo übernahm, verfolgte er diese Idee, die man auch als