Hi-fi-revolution: der kampf gegen den kabel-wahnsinn
Die Audio-Welt stagniert. Zu lange haben Konsumenten mit einem kafkaesken Labyrinth aus Verstärkern, DACS, Streamern und Kabeln kämpfen müssen, um einen vernünftigen Klang zu erzielen. Das ist vorbei.
Ein neuer ansatz: das all-in-one-prinzip
Die Hersteller erkennen die Notwendigkeit einer Vereinfachung. Der Trend geht hin zu kompakten, leistungsstarken Einheiten, die alles – Verstärkung, DAC, Streaming, phono-Eingang und sogar CD-Laufwerk – in einem Gehäuse vereinen. Es ist eine Rückkehr zur Einfachheit, die den Klang wieder in den Vordergrund rückt. Die Ruark R710 ist ein konkretes Beispiel: Ein elegantes, Möbelstück-ähnliches Gerät, das CD, Streaming und HDMI eARC vereint – und das Ganze mit 200 Watt pro Kanal in Klasse D und Hi-Res-Unterstützung.
Was diesen Ansatz so interessant macht, ist die Renaissance des CD-Players. Während Vinyl weiterhin seinen Revival-Kurs fährt, bietet das CD mit seiner kompakten Größe, dem günstigen Gebrauchtwert und der Unabhängigkeit von Apps und Abonnements eine pragmatische Alternative. Es ist ein einfacher, schneller und – sagen wir es mal so – antiklimaktischer Weg, Musik zu genießen.

Cambridge, onkyo und die konkurrenz folgen dem beispiel
Ruark ist jedoch nicht allein. Cambridge Audio hat bereits mit dem Evo 300 einen ähnlichen Ansatz verfolgt – einen leistungsstarken Streaming-Verstärker, der sich auf die
