Laliga hunde 2000 bares en la justicia por piratería de fútbol

Die Kampagne von LaLiga gegen illegale Fußball-Übertragungen hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen. Bislang wurden mehr als 2000 Strafbefehle erlassen, woraufhin die Beteiligten hohe Geldbüßen zahlen mussten.

Laliga verfolgt die piraten

Laliga verfolgt die piraten

Die Liga hat ihre Strategie verschärft, um die Unrechtmäßigkeit von Fussball-Übertragungen in Bars und Gaststätten zu bekämpfen. Zu diesem Zweck gibt es ein anonymes Meldesystem, das Anzeigen von illegalen Sendungen ermöglicht.

Probiertacher erhalten für ihre Hinweise 50 Euro, was zu einer Vielzahl von Anzeigen geführt hat. Laut LaLiga-Veröffentlichungen sind bislang über 2000 Strafbefehle erlassen worden, weitere 488 Fälle sind im Prozess, 317 in der Untersuchungsphase.

Die Situation hat in der Gastronomie einiges an Unbehagen ausgelöst. Vieles hängt von der Haltung der Gaststättenbetreiber ab, die entweder religiös für die Lizenzzahlung aufkommen oder illegal senden. Viele Besucher nutzen das System, um illegale Sendungen zu melden und das Geld zu verdienen.

LaLiga hält an ihrer Strategie fest, da die Piraterie in Spanien um 60% reduziert wurde. Dennoch beklagen manche Fans, dass die Liga zu aggressiv vorgeht, was ihren Ruf beeinträchtigt.