Mindseye will die? build a rocket boy setzt auf comeback nach katastralem launch

Nach einem desaströsen Start will Build a Rocket Boy mit dem Open-World-Spiel MindsEye ein comeback schaffen. Das Spiel, einst als potenzieller Konkurrent zu Cyberpunk 2077 gehandelt, kämpft mit geringer Spielerzahl, aber der Entwickler CEO Mark Gerhard hält an seinen Plänen fest.

Sabotage-vorwürfe und ein neuer start

Sabotage-vorwürfe und ein neuer start

MindsEye, entwickelt vom Team hinter dem gescheiterten Projekt Everything, erlebte einen verheerenden Launch. 98neue Rezensionen auf Steam zeigen eine gemischte Resonanz (67% positive Bewertungen). Trotzdem behauptet Mark Gerhard, der CEO von Build a Rocket Boy, von einem organischen Anstieg der Verkäufe. Er spricht offen über die Schwierigkeiten und behauptet sogar von einer gezielten Sabotage durch verärgerte Ex-Mitarbeiter. Die Aufarbeitung dieser Vorwürfe liegt nun in den Händen der Behörden in Großbritannien und den USA.

„Wir haben die Beteiligten identifiziert“, erklärte Gerhard. „Die Angelegenheit liegt nun in den Händen der Behörden, die sie bearbeiten.“ Er betonte, dass das Unternehmen die Ermittlungen vollumfänglich unterstützt. Gerhard deutete an, dass ein vollständiges comeback von Everything unwahrscheinlich ist. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen nun auf Updates und Verbesserungen für MindsEye.

Die aktuelle Spielerzahl auf Steam – lediglich 12 – steht in krassem Gegensatz zu den ambitionierten Zielen. Ein relancierter MindsEye, der mit Cyberpunk 2077 mithalten will, erscheint angesichts dieser Zahlen als äußerst unwahrscheinlich. Die Rücklaufquote liegt bei 2,2% auf Xbox Series X|S und 3,2% auf PS5.

Die Entwicklung von MindsEye war von Problemen geprägt, darunter Verzögerungen und Überstunden. Das Projekt wird als ein weiteres Beispiel für die Risiken und Herausforderungen in der Spieleentwicklung gesehen. Ob Build a Rocket Boy mit MindsEye dennoch eine positive Zukunft gestalten kann, bleibt abzuwarten.