Pokémon pokopia: spieler entlarven das geheimnis unter der asche – und es ist enttäuschend

Die Spieler von Pokémon Pokopia haben ein überraschendes Ergebnis beim Auskitten der vulkanischen Asche in der Region Rocky Ridges gefunden. Was zunächst nach einer zeitaufwändigen, aber lohnenden Aufgabe klang, offenbarte sich als eine Enttäuschung: Unter der Asche verbirgt sich kaum mehr als ein paar seltsam platzierte Blöcke.

Asche entfernen – und was dann?

Seit dem Launch von Pokémon Pokopia haben viele Spieler die Bergregion Rocky Ridges erkundet. Doch viele haben sich auch der mühsamen Aufgabe gestellt, die dicke Schicht aus vulkanischer Asche zu beseitigen, die die Landschaft bedeckt. Die Asche lässt sich mit Ditto’s Attacke „Rock Smash“ mühelos entfernen, doch die schiere Menge an Asche macht die Aufgabe zu einem mehrmstündigen Unterfangen.

Die Motivation dahinter? Oft die Hoffnung auf verborgene Schätze, versteckte Häuser oder einfach nur die Sehnsucht nach einer übersichtlicheren Karte. Einige Spieler haben sogar ganze Berge entfernt, um die Landschaft zu gestalten – ein Beweis für den unbändigen Wunsch nach Perfektion.

Doch die Entdeckung der Reddit-Nutzer u/cupcakesandyoshi und u/RubySlippers87 hat die Erwartungen gedämpft. Nach dem Entfernen der Asche fanden sie überwiegend nichts als zufällig platzierte, unlogische Blöcke und einige tieferliegende, aber ebenfalls wenig aufregende Strukturen.

u/cupcakesandyoshi erklärte, dass er ursprünglich die Asche entfernen wollte, um die Karte besser überblicken zu können. Die Entdeckung, dass unter der Asche kaum etwas liegt, war daher eher unerwartet. „Es gab einige seltsam platzierte Blöcke, die für mich keinen Sinn ergaben, und am Rande der Karte konnte man sehr tief graben, aber auch das wirkte nicht logisch.“

Andere Spieler nutzen die freigelegte Fläche für kreative Projekte: So versuchte ein Nutzer, die Asche von Rocky Ridges in Palette Town zu transportieren und dort zu nutzen. Die Mühe, die Asche zu entfernen, scheint viele Spieler nicht zu entmutigen. Für manche ist es eher ein Ausdruck des Kontrollbedürfnisses.

Die Erkenntnis, dass unter der Asche kaum mehr als belanglose Blöcke zu finden sind, ändert nichts an der Faszination, die Pokémon Pokopia auf seine Spieler ausübt. Die Community bleibt aktiv, erkundet weiterhin die Welt und teilt ihre Entdeckungen. Die 2,2 Millionen Spieler scheinen genug zu haben, um sich mit anderen Aspekten des Spiels zu beschäftigen – sei es die aktuelle Hoppip-Veranstaltung oder das Ausfüllen jedes einzelnen Grashalms.

Die eigentliche Frage ist: Wie viel Zeit und Mühe sind Spieler bereit, in die – scheinbar – fruchtlose Suche nach verborgenen Geheimnissen zu investieren?