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Roboter trotzen alcaraz? latent spielt tennis – und das ist nur der anfang

Die Tenniswelt steht Kopf: Ein neuer Spieler ist am Start – und er hat keine menschlichen Emotionen. Der Roboter LATENT, entwickelt am KAIST in Südkorea, bewältigt erste Tennisspiele mit überraschender Präzision. Eine Entwicklung, die die Zukunft des Sports nachhaltig verändern könnte.

Latent: der humanoide tennis-roboter lernt von fehlern

Latent: der humanoide tennis-roboter lernt von fehlern

Der Name LATENT – Abkürzung für „Learns Athletic humanoid TEnnis skills from imperfect human motioN data“ – ist zwar etwas umständlich, spiegelt aber die Funktionsweise des Roboters wider. Er lernt Tennis, indem er aus unvollkommenen Bewegungsdaten menschlicher Spieler Muster extrahiert. Das bedeutet: LATENT ist kein perfekt programmiertes System, sondern ein lernendes Gerät, das sich ständig verbessert.

Seine Ausrüstung ist natürlich speziell auf seine geringe Größe zugeschnitten. Die Schläger sind kleiner, die Bewegungen präzise kalkuliert. Aber was LATENT kann, ist beeindruckend. Er kann Bälle devolver, und das nicht nur mit Glück. Die Algorithmen, die hinter ihm stecken, sind komplex, aber das Ergebnis ist greifbar: Ein Roboter, der Tennis spielen kann.

Doch LATENT ist nicht allein. Sein Bruder KAIST, ebenfalls vom KAIST entwickelt, spielt sogar Fußball – und das mit einer erstaunlichen menschlichen Note. Seine Schüsse wirken nicht wie die eines maschinellen Systems, sondern haben eine gewisse Eleganz. Die Entwickler betonen, dass diese Prototypen noch weit von der Perfektion entfernt sind. Aber die Fortschritte sind enorm.

Die Frage ist nicht mehr, ob Roboter Sportler ersetzen werden, sondern wann. LATENT zeigt, dass die Technologie bereits jetzt in der Lage ist, komplexe motorische Fähigkeiten zu erlernen und anzuwenden. Eine Entwicklung, die nicht nur für den Sport, sondern auch für Bereiche wie Robotik und künstliche Intelligenz von großer Bedeutung ist. Die Leistungsfähigkeit der Algorithmen wird sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln, und wir werden sehen, welche Auswirkungen das auf den Sport haben wird. Ob Alcaraz sich Sorgen machen sollte? Im Moment ist das eher eine Frage der Zeit.

Die Fortschritte sind so schnelllebig, dass man fast das Gefühl hat, die Zukunft zu erleben. Und die ist, wenn man so will, roboterhaft.