Weltcup-halbzeit: chris martin, madonna und ein dsds-star – was zum teufel?

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat gerade erst begonnen, und schon jetzt sorgt die Halbzeitvorstellung für Verwirrung und Unglauben. Statt erwartungsgemäßer Stars präsentierten die Macher eine bizarre Mischung aus Pop-Ikonen, Kinderchören und einem überraschenden Gast aus der deutschen Casting-Show Deutschland sucht Superstar.

Ein festival der überraschungen

Schon neun Wochen zuvor hatte der Kurator der Show, niemand geringerer als Coldplay-Sänger Chris Martin, ein Werbevideo vorgelegt. Darin saß er in einem winzigen T-Shirt vor bunter Luft und künstlichen Bäumen und fing einen Ball, der ihm von Elmo zugeworfen wurde. Martin erklärte dann mit Augenzwinkern: „Man spielt Fußball nicht mit den Händen.“ Die Antwort kam prompt von BTS, der südkoreanischen Boyband, die eine SMS von Shakira vorlas und die Einheit der Menschheit betonte. Visa kommentierte das Instagram-Reel mit den Worten: „Halftime is ELITE.“

Madonna als überraschungsgast

Madonna als überraschungsgast

Dann war es soweit: Christian Streich verzog im ZDF-Studio die Mundwinkel, als die Musikvideos auf den Stadionleinwänden zu laufen begannen. Madonna, die Superstarin von 1984, sang ihren Hit „Music“ aus dem Jahr 1996. Für einen Moment war unklar, ob es sich um einen Avatar handelte oder um den 67-jährigen Sänger selbst – er sah definitiv etwas gealtert aus. Ronaldo und Messi, die beiden Legenden des Fußballs, standen neben ihm und schienen ebenso perplex wie der ZDF-Kommentator Oliver Schmidt, der schließlich nur noch sagen konnte: „It’s the world cup, hallelujah.“

Dsds-star kritisiert die show

Dsds-star kritisiert die show

Doch die Show lief noch lange nicht zu Ende. Die Muppets und der Dirigent Gustavo Dudamel mit dem Los-Angeles-Philharmonic-Orchestra lieferten eine Interpretation von „Seven Nation Army“. Anschließend folgte BTS, die – anders als Justin Bieber – tatsächlich live sangen. Jason Sudeikis, der Ted Lasso aus der gleichnamigen Serie verkörpert, kündigte Bieber überraschend an. Die Frage, ob 99,9 Prozent der WM-Zuschauer überhaupt Ted Lasso auf Apple TV gesehen hatten, spielte keine Rolle. Bieber trat mit Gitarre auf das Feld, völlig unbeeindruckt von der aufgesetzten Stimmung und sang: „It’s the world cup, hallelujah.“

Ein absurder abschluss

Am Ende tanzten Shakira und Burna Boy – ihre Mikrofone dienten lediglich als Dekoration. Alexander Klaws, der ehemalige Deutschland sucht Superstar-Sieger, meldete sich auf Instagram zu Wort und fragte schockiert: „WARUM degradiert man ein WM-Finale mit einer Mini Playbackshow?“ Eine schlichte, aber berechtigte Frage. Die Halbzeitvorstellung, die eigentlich nur 15 Minuten dauern sollte, wurde auf unglaubliche 27 Minuten und 20 Sekunden verlängert. Die Welt der Videospiele fasziniert mich seit über zwei Jahrzehnten, und ich habe mein Handwerk bei „Die Zeit“ verfeinert, wo präzise und tiefgreifende Analysen eine zweite Natur für mich wurden. Bei „AnimeSpieler“ erkunde ich die neuesten Nachrichten und Trends, stets bestrebt, den Leser in die komplexen Zusammenhänge der Gaming-Kultur einzuführen. Mein technischer Schreibstil spiegelt nicht nur meine Leidenschaft wider, sondern auch das Bestreben, hinter die Kulissen der Spieleindustrie zu blicken. Jede Veröffentlichung ist für mich eine Gelegenheit, die interaktiven Geschichten zu erzählen, die unsere Gesellschaft prägen und reflektieren.